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Deine Vision erarbeiten für 2022

Hast du dir den My Vision Planner gekauft und bist dabei ihn auszufüllen?!
Hier habe ich ein paar Tipps und Tricks für dich, wie du konkret mit dem My Vision Planner arbeiten kannst.

Derzeit lese ich im Buch „mein blühendes Zuhause“ von meiner lieben Kollegin Jeannette Mokosch. Darin schreibt sie in einem ganzen Kapitel, wie wichtig es ist Routinen und Gewohnheiten in seinen Alltag zu integrieren. Sie erzählt, wie erfolgreiche Menschen eine Sache gemeinsam haben: Sie stehen früh auf und sie haben Routinen.

Am früh aufstehen hapert es bei mir auf alle Fälle. Aber eine Sache habe ich wirklich als wahr erkannt in den letzten Jahren:

Große Dinge entstehen im Kleinen. In kleinen Gewohnheiten, die sich durch meinen Alltag ziehen.

Große Ziele setzen und diese spätestens im Februar wieder verwerfen macht Ziele setzen unattraktiv. Mit Hilfe des Vision Planner kannst du jeden Tag an einem Alltag arbeiten, der geprägt ist von vielen kleinen Minischritten, die dich ultimativ zu deiner Vision für dein Leben führen.

Große Ziele setzt man auch nicht nur am 31.12. Der Vision Planner geht tiefer. Er hilft dir zu entdecken, was wirklich in dir schlummert und eine Vision zu bekommen, die dir Power und Motivation gibt, den Kraftakt aufzuwenden, den es braucht um aus vielleicht eingefahrenen Konstrukten auszubrechen. Er zeigt dir, was wirklich wichtig ist – für Gott und für dich – in deinem Leben.

So lade ich dich ein, dir einen Ort, ein Getränk, vielleicht eine gute Musik oder einen Geruch oder sonst etwas zu schnappen, das dich entspannt, dir ein paar Stunden (kann auch unterbrochen sein) Ruhe zu gönnen und auf den Weg durch die ersten Seiten des Reflexionsteils zu machen.

Tauche ein in dein Leben. Tauche ein in das, was Gott dir an Erfahrungen, Erlebnissen, Begegnungen und Gefühlen schon geschenkt hat und genieße den Moment, Gott in deinem Leben zu erkennen. Seine Spuren zu entdecken und seine Fußstapfen zu sehen.

Gerne kannst du vor deiner Arbeit mit dem My Vision Planner ein Gebet sprechen und Gott um sein Wirken bitten. Du wirst erstaunt sein, wie sehr er es liebt zu dir zu sprechen.

Geh die Anweisungen bei den Fragen durch und erlaube dir alles aufzuschreiben, was dir in den Sinn kommt. Hab nicht den Anspruch, dass es perfekt sein muss. Gerne kannst du auch im Nachhinein noch etwas ergänzen und einfach mit dem Planner arbeiten, wie es für dich am Besten ist.

Reflexion

Ein großer Teil des My Vision Planners ist die Reflexion.

Auf vielen Seiten bekommst du einen Einblick in dein Leben, lernst dich besser kennen und Gottes Wege erkennen.

Gerne gebe ich dir ein paar Ideen, wie ich manche Fragen beantwortet habe:

This is me

Ich bin: Christina Walch

Ich fühle mich wohl, wenn …alles an seinem Platz ist (innerlich und äußerlich) und der Morgen gut gestartet hat

Ich fühle mich geliebt …nach guten Gesprächen, durch kleine Geschenke, wenn Rückfragen kommen und Interesse an mir besteht.

Ich kann gut relaxen, wenn… Kerzen scheinen, in der Gebetsecke, die „Noise-Maker“ aus sind, die Kids im Bett sind und Öle im Diffuser laufen.

Meine Masken

Welche Masken trägst du?

Ich mache schöne Fotos auf Insta und kann den Anschein erwecken, „dass es bei mir läuft“ oder dass ich in einer heilen Welt lebe.

Wer bist du in Wirklichkeit?

Ich bin … auch müde, getrieben, überfordert, sehnsüchtig nach Ruhe, scheu, leicht gereizt, ängstlich.

Meine Beziehung zu Gott

Wo, wie oder durch was begegnest du Gott und seiner Liebe zu dir im Alltag?

In und mit meinen Kindern, in der Natur, in der Stile, im Lobpreis, in anderen Menschen

Was trennt dich im Moment von Gott?

Bei mir sind es viele Aufgaben, wenig Routine und neue Herausforderungen

Was kannst du konkret tun oder sein lassen, um ihm wieder nahe zu sein?

morgens Zeit mit Gott und Chiara verbringen, Abends Bibel lesen und untertags Lobpreis oder Radio Maria hören

Was macht dich lebendig? (Eine meiner Lieblingsfragen)

Mich macht ein guter Kaffee oder Aperol, mit den Kindern Spass machen, in der Sonne sitzen, gute Gespräche und gutes Essen, neue Projekte umsetzen, frische Luft, schöne Zeiten mit meinem Mann, lange Sommerabende draussen, Sport und ein kräftiger Körper, tanzen, schöne Musik und Auszeiten als Familie oder allein lebendig. Außerdem einfach Gottes Gegenwart.

Was für eine Frau möchtest du mit 80 Jahren sein?
(Diese Frage ist essentiell und ich lade dich ein, sie gut durch zu kaufen. WIE ist diese Frau?)

Mit 80 Jahren möchte ich ein leichtes, fröhliches und dankbares Herz haben, innerlich und äußerlich schön sein, innerlich und äußerlich gesund sein, Humor, Demut Dankbarkeit und Gelassenheit eintrainiert haben und diese Tugenden ausstrahlen, in tiefer Verbindung zu Gott, meinem Mann und meinen Kindern leben; groß geträumt und weise gehandelt haben, dass viele durch mich Jesus erkannt haben und Gott in und auswendig kennen. (Oh ich freu mich so, dieser 80jährigen zu begegnen)

Dein Jahresmotto

Unter welchem Motto oder welcher Bibelstelle soll dein Jahr 2022 stehen?

Mein Wort für 2022: ankommen! Dieses Wort hat mir jetzt schon in einigen kleinen Entscheidungsprozessen geholfen. Oft habe ich mich für die Sache entschieden, die das „Ankommen“ mehr gefördert hat und ich hatte einen großen Frieden damit.

Ich sage Ja

Wozu sagst du JA in 2022?

Ich sage ja zu: Freiheit und Annahme, Freude, Verantwortung für mich übernehmen, einfach sein, Dankbarkeit, verzeihen, schönen Momenten mit meiner Familie in unserem neuen Zuhause, Achtsam mit mir selbst zu sein, gutem Schlaf und Routine und Jesus in den Sakramenten zu begegnen.

Wozu sagst du NEIN in 2022?

Ich sage nein zum Vergleichen, Menschenfurcht, alten Verletzungen, Unterziehenem, zu hohen Ansprüchen, Hast und „schnell, schnell“, Opferdenken, die Welt retten wollen 🙂

Dies war ein kleiner Auszug der Fragen aus dem My Vision Planner. Gerne kannst du mich kontaktieren, wenn du Fragen hast.

Ziele setzen

Ein wichtiger Teil des My Vision Planners ist es, seine konkreten Ziele für 2022 herauszuarbeiten.

Hier sind ein paar wichtige Tipps, die dir vielleicht hilfreich sind:

  • geh bevor du dich an deine Ziele machst deinen Planner noch einmal durch. Was ist dir bewusst geworden? Was ist dir aufgrund deiner Arbeit mit dem Planner wichtig geworden? Wo siehst du einen roten Faden? Wo hattest du das Gefühl, dass das nicht deine eigenen Gedanken sondern vielleicht Gottes Eingebung waren?
  • Mach deine Ziele konkret, messbar, nachvollziehbar und klar.
  • Stell dir die Situation im Dezember 2022 vor, wenn du das, was du als Ziel aufgeschrieben hast, tatsächlich lebst. Versetz dich mit deinen Sinnen und deinem inneren Auge in die Situation.
  • Zum Beispiel möchte ich 2022 einen kleinen Gemüsegarten anbauen. Ich liebe es zu sehen, wie aus einem Samen durch stetiges Gießen Früchte oder Gemüse entsteht. Bei diesem Ziel stelle ich mir vor, wie ich in der Küche stehe und meine eigenen Zucchini anbrate. Oh ich freu mich schon so auf diesen Moment! Trau dich ruhig, deine Ergebnisse dir vorzustellen.
  • Wenn es dir schwer fällt dir ein Ergebnis vorzustellen, dann mach es vielleicht konkreter. „Selbstbestimmter leben“ ist ein gutes Ziel, aber wenig ist dadurch konkret erkennbar. Möchtest du mehr nein sagen, oder finanziell unabhängig sein? Bedeutet das für dich ausziehen oder eine Ausbildung beginnen? Stell dir genau vor, was für eine Situation du im Dezember 2022 lebst, wenn du dein Ziel erreicht hast. Mach es konkret!
  • Was ist wirklich wichtig? Manchmal braucht es ein wenig, bis wir erkennen, was Gott und uns selbst wirklich wichtig für unser Leben. Ich lade dich ein auch bei der Zielsetzung ins Gebet zu gehen und Gott zu fragen, was wirklich wichtig und dran ist. Was in deinem Leben wirklich zählt und Ewigkeitswert hat.
  • Wer mit dem Vision Planner arbeitet lernt zu träumen und bekommt ein Werkzeug in die Hand sich im Alltag auf das Wesentliche zu konzentrieren und seinen Fokus zu bewahren. Es gibt einen Gap zwischen der Vision und dem Alltag. Manchmal gibt es Zeiten, da können die Dinge, die wir uns vornehmen, auch wenn wir sie als noch so wichtig erachten nicht umgesetzt werden. Hier dürfen wir ein großes Wort walten lassen: GNADE. Es ist völlig ok, wenn der Prozess nicht so schnell geht, wie erhofft. Die Power, die hinter Zielen am 1. Januar steht, können wir jederzeit wieder aktivieren, wenn es dran ist.

Im Video am Ende des Artikels findest du noch eine detailliertere Erklärung, wie du deine Ziele definieren kannst und diese im Alltag umsetzen. Einfach runter scrollen 😉

Ein Visionsboard erstellen

Es scheint logisch und leichter, nach dem Ziele Definieren gleich überzugehen zum Kalenderteil, doch ich möchte dich bitten hier nicht stehen zu bleiben.

Nimm dir die Zeit, setz dich vor deinen PC und such bei Pinterest oder Google nach einigen Bildern, die deinen Zielen nahe kommen. Du kannst dir auch Zeitungen nehmen und ein paar Bilder ausschneiden und diese auf eine Pinnwand oder Ähnliches kleben.

Dass Ziele wirklich zu Realitäten werden, geschieht zum einen durch Routinen und zum Anderen durch unsere Vorstellung. Je mehr wir in unseren Gedanken uns eine Situation schon ausmalen können, desto eher können wir sie auch erreichen, weil die Brücke zwischen „noch nicht Realität“ und „Realität“ kürzer wird.

Mein Mann und ich arbeiten seit Jahren jährlich mit Visionboards und wir staunen immer mehr, wie allein durch das aufhängen von Emotionen, schönen Bildern und unserer Träume, diese immer mehr zu Realitäten werden. Natürlich bin ich motivierter im Frühjahr, wenn alles noch grau und kalt ist meinen Gemüsegarten anzulegen und auch zu pflegen, wenn ich ein Bild vor mir habe, wie ein prachtvoller Garten im Sommer aussehen kann.

Such dir gerne zu jedem Ziel 2-3 Bilder aus. Oben im Bild siehst du das Visionboard von unserer Designerin Maggie.

Gewohnheiten etablieren

Das, was den My Vision Planner so besonders macht, ist dass er dir hilft, deine Ziele auf tägliche und wöchentliche Routinen herunterzubrechen, die irgendwann zu Gewohnheiten werden.

Geh nun die Vorbereitungsseiten des Monats durch. Was ist dir wichtig? Kreise alles was du täglich machen möchtest in einer Farbe an (zB. raus an die frische Luft, Bibel lesen, Früh schlafen gehen, etc.), dann kreist du alle Dinge, die du ein oder zwei Mal die Woche machen möchtest in einer anderen Farbe an (wie zB Sport, Treffen mit einer Freundin, Eheabend,…). Übrig bleiben die Dinge, die ein Projekt für den Monat darstellen können. (ZB ein Urlaub, einen Geburtstag organisieren oder deine Handy-Bilder sortieren). Alle täglichen Dinge kannst du in der Wochenübersicht des Kalenders in die Zeilen bei den Nummern 1-5 Schreiben. Jeden Tag kannst du ankreuzen, wenn du eine Nummer gemacht hast. So kannst du am Ende der Woche sehen, wie es dir mit den Routinen geht, die du gerne etablieren möchtest. Aber auch hier gilt: Gib dir Gnade. Du musst nicht jeden Tag alles ankreuzen. Es ist voll ok, wenn du mal nur ein paar Kreuze machen kannst in einer Woche. Weiter kannst du die Dinge in deinen Kalender eintragen, die du gerne wöchentlich machen möchtest. Schreib dir diese Termine auf, wie zB Sport machen, damit sie nicht untergehen und einen festen Platz in deiner Wochenroutine haben. So kann Freitag Abend zB immer Family Pizza Night sein, wie bei Designerin Maggie. Jeden Monat gibt es eine Übersicht, in der du neben den Projekten, die du eintragen kannst auch runde Kreise findest. Hier kannst du zB wenn du ein Projekt zu einem viertel fertig hast, ein Viertel des Kreises anmalen. Manchmal ist der erste Schritt die Projekte für den Monat aufzuschreiben und erste Schritte zu gehen, damit sie gestartet werden können. So kannst du zB wenn du deine Handybilder sortieren willst einfach mal einen neuen Ordner anlegen auf deinem Handy. So fällt es dir beim nächsten Mal wenn du an diesem Projekt arbeitest schon leichter einfach nur die Bilder da hinein zu schieben, weil der erste Schritt getan ist.

Hast du das Projekt nicht angefangen oder fertig gestellt und ist es immer noch relevant kannst du es einfach auf die Brainstorming Seite nach dem Monat schreiben und nochmal überlegen, ob es noch wichtig und richtig ist an diesem Projekt dran zu bleibe.

Meine Liebe, Ich hoffe dir hat die kleine Reise durch den My Vision Planner gefallen. Wenn du möchtest, kannst du dir auch ein paar Blogbeiträge zum Ausfüllen des Planners aus den letzten Jahren durch lesen.

Nun bleibt mir nichts mehr, ausser dir viel Freude und Segen mit dem My Vision Planner zu wünschen!

Mein Gebet ist es, dass wir als Christen neu erkennen, zu was für einer Hoffnung wir berufen sind und dass wir diese Hoffnung mutig und kühn, jeder an dem Platz, an den Gott ihn hin gestellt hat ausleben.

Sei reich gesegnet,

deine

Meine Tipps und Tricks beim Arbeiten mit dem My Vision Planner

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